Die meisten Vending-Betreiber beschäftigen sich nicht intensiv mit Kommunikationsprotokollen. Zumindest so lange nicht, bis sie eine Maschine eines Herstellers, ein Zahlungssystem eines anderen, eine Telemetrieplattform eines dritten und eine Business-Software aus einer weiteren Quelle miteinander verbinden müssen.
Dann werden Kommunikationsstandards plötzlich sehr wichtig.
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Die versteckte Herausforderung hinter vernetztem Vending
In den letzten zehn Jahren ist die Vending-Branche zunehmend vernetzt geworden.
Telemetrieplattformen liefern Echtzeitdaten von Maschinen. Bargeldlose Bezahlsysteme sind zum Standard geworden. Interaktive Displays, Altersverifikationssysteme, Loyalty-Lösungen und Cloud-Services erweitern kontinuierlich die Möglichkeiten der Automaten. Doch diese wachsende Technologielandschaft bringt auch Nachteile mit sich.
Viele dieser Technologien wurden unabhängig voneinander entwickelt und kommunizieren häufig über unterschiedliche Standards und Schnittstellen. Dadurch werden Integrationen komplexer, die Auswahl an Technologien eingeschränkt und die Einführung neuer Services kann erheblichen Aufwand erfordern.
Für Betreiber gemischter Automatenflotten ist diese Komplexität eine bekannte Realität.
Warum führt die Branche SmartLink ein?
Um diese Herausforderung zu bewältigen, haben die European Vending & Coffee Service Association (EVA), gemeinsam mit der OPC Foundation und weiteren Branchenakteuren, SmartLink entwickelt.
Das Ziel ist klar: Den Austausch von Informationen zwischen Maschinen, Bezahlsystemen, Peripheriegeräten, Telemetrieplattformen und Business-Software durch ein gemeinsames Kommunikationsframework zu vereinfachen.
Anstatt eine weitere isolierte Technologie zu schaffen, soll SmartLink eine gemeinsame Grundlage bieten, die die Interoperabilität innerhalb des gesamten Vending-Ökosystems unterstützt.
Für Betreiber bedeutet das langfristig mehr Flexibilität – bei der Auswahl von Geräten, bei der Einführung neuer Technologien sowie bei der Integration von Lösungen verschiedener Anbieter.
Warum ist das gerade jetzt wichtig?
SmartLink befindet sich in der finalen Entwicklungsphase und wurde kürzlich von Coges und EVA auf der diesjährigen Venditalia getestet. Die Einführung steht kurz bevor. Genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich damit auseinanderzusetzen.
Die Entscheidungen, die Hersteller, Zahlungsanbieter, Telemetrieunternehmen und Softwareentwickler in den kommenden Jahren treffen, werden die technologische Entwicklung maßgeblich beeinflussen.
Betreiber, die die Richtung der Branche frühzeitig verstehen, sind besser in der Lage, zukünftige Investitionen und Technologieentscheidungen zu bewerten.
Die Frage ist nicht mehr, ob Vending stärker vernetzt wird – sondern wie die Branche mit dieser Vernetzung umgehen wird.
Diskutieren Sie mit
Um Betreibern die Chancen und Herausforderungen von SmartLink näherzubringen, veranstalten Coges, Engeltec und EVA ein Live-Webinar mit Experten, die direkt an der Initiative beteiligt sind.
Die Sitzung umfasst:
– Warum die Branche SmartLink entwickelt hat
– Welche praktischen Herausforderungen damit gelöst werden sollen
– Was SmartLink technisch für Betreiber bedeutet
– Eine Live-Fragerunde (Q&A)
30 Minuten des Webinars sind ausschließlich für Fragen des Publikums reserviert, sodass die Teilnehmer direkt mit den an der Entwicklung beteiligten Experten sprechen können.
Veranstaltungsdetails
📅 17. Juni 2026
🕑 14:00 CEST
🌐 Online über Microsoft Teams
Referenten
Erwin Wetzel – Generaldirektor, EVA
Matteo Pegoraro – R&D, Coges und Mitwirkender der SmartLink-Arbeitsgruppe
Robert Fritzsch – Technischer Spezialist für Zahlungssysteme & Telemetrie, ENGELTEC GmbH & Co. KG
Moderator: Daniele Ioriatti – Head of Global Sales, Coges
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